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Hautkrebsvorsorge

Immer mehr Menschen erkranken an Hautkrebs, einerseits am sogenannten „weißen“ Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom) und dessen Vorstufen, den sog. Aktinischen Keratosen, andererseits am „schwarzen“ Hautkrebs (Malignes Melanom).

Frühzeitig diagnostiziert, können beide Formen heute durch chirurgische Entfernung und andere Verfahren geheilt werden.

Deshalb gewinnt die Hautkrebsvorsorge an immer stärkerer Bedeutung.

Je nach Hauttyp, Hauttumoren in der eigenen Vergangenheit oder aber nach Auftreten von Hautkrebs in der Familie, (häufigen) Sonnenbränden in der Kindheit und weiteren Kriterien wird ein individuelles Risikoprofil erstellt, aus dem sich das jeweilige Vorgehen aber auch Nachsorgeintervall ableitet.

Auffällige Muttermale können in meiner Praxis auch mittels neuester Verfahren computergestützt untersucht werden. Falls notwendig, werden diese dann mit einer Auflichtmikroskopkamera photodokumentiert und gespeichert. So erzielt man einerseits eine hohe diagnostische Sicherheit, hat aber andererseits auch die Möglichkeit einer Verlaufskontrolle über einen langen Zeitraum.

Für die Beurteilung eines Muttermals ist die ABCDE Regel hilfreich. Weist ein Muttermal eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften auf, sollte es von einem Hautarzt begutachtet werden Dermatologen gezeigt werden:

A
  Asymmetrie (unregelmäßige Form)
B
  Begrenzung (keine regelmäßigen, sondern unscharf begrenzte, ausgefranste oder zackige Ränder, verwaschene Struktur)
C
  Coloration (unregelmäßige Farbe, z.B. rötlich oder schwarzbraun)
D
  Durchmesser (ein Durchmesser von mehr als 5 Millimeter ist auffällig)
E
  Erhabenheit (höckrige Oberfläche)

Vor allem eine Veränderung der Größe und / oder Farbe, sowie eine Blutung bei Kontakt oder Missempfindungen (z.B. Juckreiz) des Muttermals sind Alarmzeichen, die zu einem Besuch beim Hautarzt führen sollten.

 

 

                            Dr. med. Elisabeth Steigerwald | Theaterstraße 9 | 97070 Würzburg | Tel. 0931/ 585 74 | Fax 0931/ 465 33 86